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Venue: Stadion Hammer Park Datum Sa, 24. Aug. 2019 Beginn 16.00 Uhr
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Freitag, 10 Mai 2019 12:13

OC Mario Matic im Interview

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Seit dieser Saison leitet Mario Matic den Angriff der Huskies Seit dieser Saison leitet Mario Matic den Angriff der Huskies Foto: Daniela Heinrich

Hamburg - Seit dieser Saison leitet Mario Matic die Offense der Hamburg Huskies. In dem folgenden Interview erzählt er, wie sein Einstieg in den Herrenfootball bisher verlief und was er sich von der Offense der Huskies dieses Jahr erwartet.

Der Umbruch der Hamburg Huskies brachte eine Menge neuer Gesichter in die Mannschaft. Über 30 neue Spieler fanden ihren Weg ins Rudel. Auch auf den Trainerposten gab es einige Wechsel. Einer davon ist Mario Matic, der seit dem Winter die Offense der Huskies leitet. Der 33-jährige Coach ist allerdings kein gänzlich unbekanntes Gesicht. In den vergangenen Jahren war er bereits als Trainer bei den Young Huskies aktiv. Die letzten beiden Jahre dann Offensive Coordinator. Nachdem er in der vergangenen Saison interimsweise für einige Wochen bereits die Offense der Huskies koordinierte, um den Abgang von Ralph Ord zu kompensieren, entschloss er sich nun, den Schritt vom Jugend- in den Herrenfootball zu wagen. Unser Pressesprecher Kevin Kaschner traf sich vor dem gestrigen Training mit ihm, um zu erfahren, wie diese Umstellung bisher verlief.

 

Wie kam es zu dem Entschluss von nun an Herrenfootball zu coachen?

In den letzten Jahren gab es keine wirkliche Kontinuität bei den Trainern in der Herrenmannschaft, der Offensive Coordinator hat quasi jedes Jahr gewechselt. Da ist es natürlich schwierig sein System und auch die eigene Philosophie zu etablieren. Zudem macht es das den Spielern nicht gerade einfach, sich auf ein System einzustellen und dieses wirklich zu verinnerlichen. Als ich im letzten Jahr für drei Spiele ausgeholfen habe, ist mir das Talent der Mannschaft sofort aufgefallen. Nach der Saison gab es dann aus dem Verein heraus den Wunsch, dass ich diesen Posten übernehmen sollte und das hat mich geehrt. Und so kam es letztlich dann für mich zu der Entscheidung vom Jugend- in den Herrenbereich zu wechseln. 

 

 

Wie war der Umstieg für dich vom Jugend- zum Herrenfootball? Wo liegen die größten Unterschiede?

Es ist definitiv anspruchsvoller, besonders was die Gegner angeht. Die sind deutlich umfangreicher was das Playbook und die Defense angeht. Was die Spieler angeht, ist es jedoch etwas einfacher geworden, weil die Jungs bereits viel Wissen besitzen und man ihnen nicht, wie im Jugendbereich, erst einmal das Grundlegende beibringen muss. Es reicht meist eine kurze Erklärung und dann können die Jungs das direkt umsetzen, was mir meine Arbeit deutlich erleichtert. 

 

Wie lief die Vorbereitung im Winter und das Installieren deines Systems?

Die Vorbereitung begann natürlich erstmal damit, den Coaching Staff zusammenzustellen. Da freue ich mich natürlich, dass ich mit Sonny Kleinfeldt, den ich bereits aus der Jugendzeit kenne, jemanden als Line Coach zu haben, auf den ich mich verlassen kann. Und mit Emad Sadraie als Running Back Coach und Gerard Beckmann als Wide Receiver Coach habe ich auch hervorragende Unterstützung. Im Laufe der Vorbereitung kam dann noch Marvin Saine als Tight End Coach dazu, sodass wir wirklich auf jeder Position gut besetzt sind. Die Vorbereitung an sich fokussierte sich in den ersten Monaten nur auf das Teambuilding und die Kondition. Das implementieren des Spielsystems lief dann relativ zügig, denn das Gute war, dass Moritz Maack und viele andere Spieler das System bereits aus ihrer Jugendzeit bei mir kannten und so schnell den anderen vermitteln konnten, worauf es ankommt. 

 

Nun hast du ja im Vergleich zum letzten Jahr ein gänzlich neues Team an Coaches in deiner Offense, die du zum Großteil vorher nicht kanntest. Wie lief die Zusammenarbeit bisher?

Sehr professionell! Die Jungs haben richtig Bock, das merkt man. Sie treffen sich in ihren Units regelmäßig und verbringen Zeit zusammen. Man spürt im Training, dass alle bereits eine Menge Erfahrung haben. Das verbessert natürlich besonders die individuellen Trainingsphasen immens. Dadurch denke ich wird uns diese Saison eine Menge Spaß bringen.

 

Mit Moritz Maack hast du einen deutschen Quarterback als Starter, wie bewertest du das und was erwartest du von ihm dieses Jahr?

Er hat im letzten Jahr bereits gezeigt, was er kann. Als ich die drei Spiele ausgeholfen habe, habe ich ihn auch schnell aufs Feld gebracht, weil ich denke, dass er keinem Ami deutlich unterlegen ist. Er ist sehr talentiert und kann auch mit dem Ball laufen. Ich erwarte von ihm, dass er als Teamcaptain als Anführer das Team vorantreibt und eine positive Stimmung innerhalb des Teams und natürlich besonders der Offense kreiert. 

 

Die Vorbereitungsspiele wurden beide gewonnen und auch das erste Spiel konntet ihr gewinnen. Wie gefällt dir die Offense bisher?

Die beiden Vorbereitungsspiele waren hauptsächlich dafür da, um die Basics reinzubekommen. Das hat auch ganz ordentlich geklappt, allerdings gab es auch eine Menge Fehler, das hätte mich aber auch gewundert, wenn das nicht so wäre. Die Offense gefällt mir immer besser, wir sind jedoch noch nicht da wo ich am Ende sein möchte. Allerdings sind wir auf einem sehr guten Weg. Gerade das erste Spiel hat gezeigt, dass wir funktionieren können und auch, dass die neuen Spieler gut reinkommen und sich etablieren können. 

 

Was müsst ihr noch verbessern?

Die Automatismen und das Verständnis muss sich noch etwas bessern, aber das kann nur über die Zeit geschehen. Ansonsten müssen wir an individuellen Fehlern arbeiten, die uns häufig noch daran hindern, dominanter zu sein.

 

Was sind deine persönlichen Ziele für diese Saison?

Meine persönlichen Ziele liegen hauptsächlich darin, mit dieser neuen Mannschaft eine solide Saison spielen und das Gewinnen wieder lernen. Die Liga ist sehr stark, gerade mit Mannschaften wie Elmshorn, Lübeck und Solingen. Von daher denke ich nicht, dass das Ziel unbedingt der erste Platz ist, aber ich würde mich natürlich freuen wenn wir oben mitspielen können. Was die Offense angeht möchte ich natürlich immer statistisch die Liga anführen und ansehnlichen Football spielen.

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